Induktionskochfeld
In der Küche werden heute nicht mehr nur Gasherde
verwendet, sondern immer häufiger findet man auch das
Induktionskochfeld. Dieses Induktionsfeld hat die
Möglichkeit, durch im Magnetfeld erzeugte Wirbelströme
autark Wärme zu erzeugen, die schließlich für die
Erwärmung von Speisen genutzt werden kann.
Die Wirkungsweise vom Induktionskochfeld
Das Induktionskochfeld erzeugt autark ein
elektromagnetisches Wechselfeld, welches auf den Boden des
Kochgeschirrs übertragen wird. Dort kann das Magnetfeld
schließlich in Wärme gewandelt werden, die für das Kochen
genutzt werden kann. Die Speisen im Topf oder in der
Pfanne können so ohne einfach und schnell erhitzt werden.
Das Induktionskochfeld besteht in der Regel aus einer
Abdeckung aus Glaskeramik. Darunter befindet sich eine
Spule, durch die Strom fließen kann. Diese Spule erzeugt
mit Anlegen von Wechselstrom ein magnetisches Wechselfeld,
welche für das Induktionsfeld genutzt werden kann. Dieses
Magnetfeld wird dann in den sich auf dem
Induktionskochfeld befindlichen Topf geleitet. Dieser muss
natürlich metallisch sein, so dass sich das Magnetfeld
hier gut ausbreiten kann. Die Wirbelströme im Topf, die
durch das Magnetfeld entstehen, erzeugen schließlich Wärme
und erhitzen hierdurch den sich im Topf befindlichen
Inhalt. Die hierzu genutzte Frequenz liegt üblicher Weise
bei 20-50 kHz.
Spezielles Kochgeschirr für das
Induktionsfeld
Grundsätzlich kann das Induktionskochfeld mit allen
metallischen Töpfen genutzt werden. Für einen hohen
Wirkungsgrad und eine hohe Effizienz wird allerdings
angeraten, für das Induktionsfeld spezielle Töpfe zu
erwerben. Dieses spezielle Kochgeschirr für das
Induktionskochfeld verfügt über einen ferromagnetischen
Boden. Dieser hat die Möglichkeit, das durch das
Induktionsfeld erzeugte elektromagnetische Wechselfeld im
Boden zu bündeln. Die Wirbelströme im Topf reichen bei
diesem Geschirr bis in den Außenbereich und können so bis
zu zwei Dritteln der gesamten erzeugten Energie in Wärme
wandeln. Zudem ist es möglich, einen Teil der
gespeicherten Energie durch den Ummagnetisierungsverlust
in thermische Energie zu wandeln. Letztlich wird das
elektromagnetische Feld vom Induktionskochfeld bei nicht
ferromagnetischen Töpfen und Pfannen mitunter im Raum
ausgebreitet werden. Hier kann es schließlich zu
Wechselwirkungen zwischen dem Induktionsfeld und der
Umgebung kommen.
Die Vorteile vom Induktionskochfeld
Das Induktionskochfeld hat verschiedene Vorteile, die in
der modernen Küche heute gern genutzt werden. Einer der
Vorteile ist die Tatsache, dass beim Induktionsfeld nicht
nur der Boden des Kochgeschirrs erhitzt wird, sondern dass
sich durch die Ausbreitung des Magnetfeldes auch die
Seitenwände erhitzen. Die Wärme wird so durch das
Induktionskochfeld besser auf das Kochgeschirr verteilt,
um letztlich auch die Speisen in den Töpfen und Pfannen
schneller erwärmen, kochen und braten zu können.
Ein weiterer Vorteil ist die relativ kurze Reaktionszeit
beim Induktionsfeld. So kann wiederum erreicht werden,
dass sich das Kochgut schnell erwärmt. Hiermit kann mit
dem Induktionskochfeld zum einen Zeit, zum anderen aber
auch Energie eingespart werden. Beim Induktionskochfeld
finden sich auch Varianten mit einer Power-Funktion. Bei
diesen Funktionen ist es möglich, kurzzeitig die maximale
Leistung zu nutzen, um beispielsweise Wasser in nur kurzer
Zeit zu erhitzen.
Zum Vorteil vom Induktionskochfeld gehört zudem, dass
die Kochfläche neben dem Topf nicht erhitzt wird und daher
kühl bleibt. Schließlich entsteht Wärme nur dann, wenn der
Topf auf das Induktionsfeld gesetzt wird, denn nur dann
kann sich die elektromagnetische Spannung ausbreiten. Mit
dem Absetzen des Topfes vom Induktionskochfeld kann keine
Spannung mehr fließen, so dass auch keine Hitze mehr
entsteht. Dies erhöht die Sicherheit beim Kochen, auch für
Familien mit kleinen Kindern. Durch diese Tatsache können
auch Lebensmittelreste nicht auf dem Induktionskochfeld
einbrennen. Dies erleichtert natürlich auch die Reinigung.
Mögliche Nachteile vom Induktionsfeld
Wer in der Küche mit einem Induktionskochfeld kochen
möchte, benötigt idealer Weise Geschirr mit
ferromagnetischem Boden, da dieser Boden das Magnetfeld
vom Induktionsfeld besser leiten und so eine höhere
Wärmeeffizienz aufweisen kann. Geschirr aus Guss- oder
Tiefzieh-Stahl sind daher für das Kochen auf dem
Induktionskochfeld sehr gut geeignet. Edelstahltöpfe sowie
Töpfe aus Aluminium oder Kupfer können ebenfalls
eingesetzt werden. Alle nicht leitenden Kochgefäße, etwa
aus Glas oder Keramik, können auf dem Induktionskochfeld
nicht eingesetzt werden, da sie das Magnetfeld nicht
weiterleiten und damit keine Wärme erzeugen können. In
einigen Fällen muss man sich daher nicht nur ein neues
Induktionsfeld, sondern auch neues Geschirr zulegen. Die
Ausgaben sind aber durchaus aufgrund der späteren
Energieeinsparung gerechtfertigt.
Unterschiedliche Größen vom
Induktionskochfeld
Wer künftig ein Induktionskochfeld in der eigenen Küche
nutzen möchte, kann verschiedene Größen und Formen vom
Induktionsfeld nutzen. Neben einem kleinen
Induktionskochfeld mit einer Breite von nur 30 Zentimetern
finden sich im Handel auch größere Kochfelder, bei denen
das Induktionskochfeld eine Breite von bis zu 90
Zentimetern hat. So ist die Vielfalt vom
Induktionskochfeld ebenso groß wie bei klassischen Herden,
so dass auf nichts verzichtet werden muss. Ein solches
Induktionskochfeld ist vielfach mit bis zu vier
Kochflächen ausgestattet, verfügt in der Regel über eine
Kindersicherung und funktioniert autark.
Mobile Varianten vom Induktionskochfeld
Das Induktionskochfeld wird in den meisten Fällen in die
Arbeitsplatte der Küche eingelassen, um hier die Speisen
zuzubereiten und nach Lust und Laune zu kochen. Neben
diesen Varianten vom Induktionsfeld findet sich am Markt
aber auch das mobile Induktionskochfeld. Ein solches
Induktionskochfeld eignet sich vor allem für Menschen, die
beim Kochen nicht an einen Ort gebunden, sondern mobil
sein wollen. Vor allem Campingfreunde, aber auch Singles
profitieren nun von den Möglichkeiten vom
Induktionskochfeld und können dessen Vorzüge auch
unterwegs nutzen.
Und wird das Induktionskochfeld einmal nicht benötigt,
kann es problemlos im Schrank verstaut werden. So kann
selbst in der kleinsten Küche mit einem Induktionskochfeld
gekocht und Energie gespart werden.

Induktionskochfeld
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